BautentrocknungListe

Glossar

Ausgleichsfeuchte

Die Ausgleichsfeuchte ist der Wassergehalt, den ein Baustoff im Kontakt mit der Umgebungsluft erreicht und hält, abhängig von deren relativer Feuchte und Temperatur. Nach einem Wasserschaden gilt eine Bautrocknung als abgeschlossen, wenn das Bauteil wieder diesen vom Schaden unbeeinflussten Wert erreicht.

Begriff
Ausgleichsfeuchte
Stand
22. September 2026

Erklärung

Die Richtlinie VdS 3150 der deutschen Versicherer definiert die Ausgleichsfeuchte als das eigentliche Trocknungsziel: nicht ein Bauteil vollständig wasserfrei zu bekommen, sondern es auf den Feuchtegehalt zurückzubringen, den es vor dem Schaden hatte.

Weil Widerstands- und Hochfrequenzmessgeräte nur relative Werte liefern, legt ein Fachbetrieb dafür eine Referenzmessstelle an einer unbeschädigten Stelle desselben Baustoffs fest und vergleicht die Schadstelle laufend damit.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Richtlinien zur Leitungswasserschaden-Sanierung, VdS 3150:2025-01(02), Abschnitt 6.3.1, VdS Schadenverhütung GmbH,

Einsatz von Sprachmodellen

Recherche und Bewertung der Datenquellen, die Auswahl von Farbkonzept und Logo sowie die Formulierung dieser Methodikseite entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells (Claude Sonnet). Die Fotos dieses Verzeichnisses sind reale Aufnahmen aus dem offen lizenzierten Bildarchiv Openverse, kein Bildmodell hat bislang eines davon erzeugt. Name, Anschrift und Kontaktdaten der einzelnen Betriebe stammen unverändert aus den genannten Quellen und werden nicht von einem Modell erzeugt oder ergänzt.

Korrekturweg

Fehler und Löschwünsche nehmen wir über das Kontaktformular entgegen. Wir prüfen die Meldung, korrigieren belegte Fehler und vermerken den neuen Stand auf der betroffenen Seite.

Stand dieser Angaben: 22. September 2026.