BautentrocknungListe
Nahaufnahme einer aufgeschlagenen Wörterbuchseite, Symbolbild für das Glossar der Fachbegriffe rund um Bautentrocknung

Glossar

Dieses Glossar erklärt die Begriffe, die rund um Bautentrocknung, Wasserschadensanierung & Estrichtrocknung immer wieder auftauchen. Jeder Eintrag beginnt mit einer Definition in ein bis zwei Sätzen und nennt danach, worauf sie sich stützt.

37 Begriffe

Wasserschadensanierung

Wasserschadensanierung bezeichnet die fachgerechte Beseitigung eines Schadens, der durch austretendes Leitungswasser entstanden ist: von der Wasserentfernung über die technische Trocknung bis zur Wiederherstellung der betroffenen Bauteile. Die VdS-Richtlinie 3150 beschreibt den Ablauf von der Schadensaufnahme bis zur Schlusszahlung als anerkannten Branchenstandard.

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Bautrocknung

Bautrocknung ist der Oberbegriff für die technische Entfeuchtung von Gebäuden nach einem Wasserschaden oder im Neubau, meist mit Kondens- oder Adsorptionstrocknern. Ziel ist, Wände, Böden und Dämmschichten auf einen Feuchtegehalt zu bringen, der weitere Schäden und Schimmelbildung dauerhaft verhindert, nicht nur kurzfristig verzögert.

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Estrichtrocknung

Estrichtrocknung bezeichnet die gezielte Entfeuchtung von Estrich und der darunterliegenden Dämmschicht, meist über Randfugen oder Kernbohrungen. Ziel ist die Belegreife, also der Feuchtegehalt, ab dem Fliesen, Parkett oder Teppich ohne Folgeschäden verlegt werden dürfen. Der Nachweis erfolgt in der Regel über die CM-Messung.

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Schimmelbeseitigung

Schimmelbeseitigung umfasst die Entfernung von Schimmelbefall an Bauteilen, die Trockenlegung der Ursache und die fachgerechte Behandlung oder den Austausch befallener Materialien. Der Leitfaden des Umweltbundesamts gilt als fachliche Grundlage für Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen in ganz Deutschland.

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Leckortung

Leckortung ist die zerstörungsarme Suche nach einer undichten Stelle in einer Wasser- oder Heizungsleitung, bevor Wände oder Böden geöffnet werden. Kombiniert werden meist Feuchtemessung, Drucktest und anschließend Thermografie oder Tracergas, um die Fehlerstelle einzugrenzen, bevor überhaupt eine Wand geöffnet wird.

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Bautrockner-Verleih

Bautrockner-Verleih bezeichnet die tageweise Vermietung von Kondens- oder Adsorptionstrocknern, Luftentfeuchtern und Ventilatoren, ohne dass der Vermieter den Trocknungseinsatz selbst übernimmt. Die Tagesmiete je Gerät liegt nach Angaben von Vermietern meist zwischen 3 und 20 Euro, je nach Geräteleistung und Serviceumfang.

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Wasserschaden-Notdienst

Wasserschaden-Notdienst bezeichnet die Erreichbarkeit eines Betriebs außerhalb der üblichen Geschäftszeiten, etwa an Wochenenden oder Feiertagen. Verbraucherzentralen warnen seit Jahren vor unseriösen Anbietern, die gerade in Notlagen mit stark überhöhten Preisen arbeiten, teils mehrere hundert bis über tausend Euro für vergleichsweise einfache Arbeiten.

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Kondenstrockner

Ein Kondenstrockner leitet feuchte Raumluft über ein gekühltes Element, an dem der Wasserdampf kondensiert und in einem Behälter aufgefangen wird. Er arbeitet bei Raumtemperaturen zwischen etwa 15 und 30 Grad Celsius am wirtschaftlichsten und benötigt anders als ein Adsorptionstrockner keinen Abluftschlauch nach außen.

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Adsorptionstrockner

Ein Adsorptionstrockner entzieht der Luft Feuchtigkeit über einen Silikat-Rotor, der Wasserdampf bindet und anschließend über ein Heizelement wieder abgibt. Er benötigt einen Abluftschlauch, arbeitet aber auch bei Kälte bis etwa minus 20 Grad Celsius zuverlässig, wo ein Kondenstrockner kaum noch Wirkung zeigt.

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CM-Messung

Die CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) ist ein baustellentaugliches Verfahren zur Bestimmung der Restfeuchte in Estrich und Beton. Calciumcarbid reagiert mit der Feuchtigkeit der Probe zu Gas, dessen Druck den Feuchtegehalt anzeigt. Sie gilt als einziges Feuchtemessverfahren, das in Deutschland gerichtlich anerkannt ist.

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Belegreife

Belegreife bezeichnet den Feuchtegehalt, ab dem ein Estrich für die Verlegung von Fliesen, Parkett oder textilen Belägen ausreichend trocken ist. Die anerkannten Grenzwerte liegen laut CM-Messung bei höchstens 2,0 CM-Prozent für Zementestrich und höchstens 0,5 CM-Prozent für Calciumsulfatestrich, je nach Estrichart.

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Dämmschichttrocknung

Dämmschichttrocknung entzieht der Dämmschicht unter einem schwimmenden Estrich die eingedrungene Feuchtigkeit, meist über Randfugen oder Kernbohrungen. Eine Estrich- und Dämmschichttrocknung dauert im Durchschnitt rund 14 Tage, abhängig von Material und erreichtem Luftdurchsatz in der Dämmebene sowie vom Ausmaß der Durchfeuchtung.

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Randfugenverfahren

Beim Randfugenverfahren werden Düsen an der umlaufenden Randfuge des Estrichs angebracht, über die Luft in die Dämmschicht geblasen oder abgesaugt wird. Der Estrich selbst bleibt dabei unbeschädigt, weil keine Bohrungen nötig sind, anders als beim alternativen Kernbohrverfahren mit seinen sichtbaren Löchern im Belag.

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Bohrlochtrocknung

Bei der Bohrlochtrocknung, auch Kernbohrverfahren genannt, werden etwa 4 bis 5 Zentimeter breite Löcher in den Estrich gebohrt, durch die Schläuche feuchte Luft aus der Dämmschicht absaugen. Sie ist die Alternative zum Randfugenverfahren, wenn kein Zugang über die Randfuge besteht.

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Tracergas-Leckortung

Bei der Tracergas-Leckortung wird ein ungiftiges Gasgemisch in die leere Leitung eingebracht, das an der undichten Stelle austritt und mit einem hochempfindlichen Messgerät an der Oberfläche nachgewiesen wird. Das Verfahren gilt als eines der genauesten, weil das Gas auch durch Estrich und Beton dringt.

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Thermografie (Leckortung)

Thermografie macht Temperaturunterschiede an Wänden, Decken oder im Erdreich mit einer Infrarotkamera sichtbar und zeigt so verdeckte Feuchtestellen an, weil feuchte Bereiche anders auskühlen als trockene. Das Verfahren ist zerstörungsfrei und liefert ein Bild der betroffenen Fläche, keine exakte punktuelle Ortung.

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Leitungswasserschaden

Ein Leitungswasserschaden entsteht, wenn Wasser aus Rohren, Leitungen oder angeschlossenen Geräten austritt, etwa durch Rohrbruch oder eine defekte Waschmaschine, und dabei Gebäude oder Hausrat beschädigt. Er ist Bestandteil der Wohngebäude- und der Hausratversicherung, anders als ein Elementarschaden, der zusätzlichen Schutz voraussetzt.

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Rückstauschaden

Ein Rückstauschaden entsteht, wenn Abwasser bei Starkregen oder Überschwemmung nicht mehr über die Kanalisation abfließen kann und über die Straßenoberkante zurück ins Gebäude drückt. Versicherungstechnisch zählt Rückstau zu den Elementarschäden, nicht zum gewöhnlichen Leitungswasserschaden, mit entsprechend anderen Versicherungsbedingungen und einem gesondert abzuschließenden Schutz.

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Elementarschaden

Ein Elementarschaden entsteht, wenn Wasser von außen durch ein Naturereignis wie Starkregen, Überschwemmung, Rückstau oder Hochwasser ins Gebäude eindringt. Er ist von der normalen Wohngebäude- und Hausratversicherung nicht automatisch gedeckt, sondern nur mit einem zusätzlich eingeschlossenen Elementarschutz gegen Aufpreis, den nicht jeder Vertrag automatisch enthält.

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VdS 3150

VdS 3150 sind die Richtlinien zur Leitungswasserschaden-Sanierung, entwickelt vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gemeinsam mit Sanierungsverbänden und Sachverständigen. Sie beschreiben den optimalen Ablauf der Schadensbeseitigung von der ersten Aufnahme bis zur Schlusszahlung als unverbindliche, aber breit anerkannte Branchenempfehlung der Versicherungswirtschaft.

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VdS 3151

VdS 3151 sind die Richtlinien zur Schimmelpilzsanierung nach Leitungswasserschäden. Sie ergänzen die 2018 veröffentlichten Richtlinien VdS 3150 um den Fall, dass ein Wasserschaden zusätzlich zu einem Schimmelbefall geführt hat, und richten sich an Sachverständige, Sanierungsbetriebe und die Versicherungswirtschaft gemeinsam, nicht an einzelne Geschädigte.

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Sachkundenachweis Schimmelsanierung

Der Sachkundenachweis Schimmelsanierung bescheinigt, dass eine Fachkraft eine Schulung zur Bewertung und Beseitigung von Schimmelschäden absolviert hat, etwa über den Bundesverband Schimmelpilzsanierung (BSS). Eine staatlich geregelte Ausbildung oder Prüfung für diesen Bereich gibt es in Deutschland bislang nicht, Verbandsschulungen füllen diese Lücke.

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Kellertrocknung

Kellertrocknung bezeichnet die Entfeuchtung von Kellerwänden und Kellerräumen, entweder nach einem akuten Wasserschaden mit Bautrocknern oder dauerhaft durch eine nachträgliche Abdichtung, wenn die Ursache in aufsteigender oder drückender Feuchte aus dem Erdreich liegt statt in einem einmaligen, klar abgrenzbaren Schadensereignis.

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Mauertrockenlegung

Mauertrockenlegung umfasst Verfahren, die kapillar aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit aus Mauerwerk dauerhaft fernhalten, etwa durch eine Horizontalsperre, eine vertikale Abdichtung von außen oder elektrophysikalische Verfahren. Welches Verfahren geeignet ist, hängt von Ursache, Mauerwerksbeschaffenheit und dem Ausmaß der vorliegenden Durchfeuchtung ab.

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Horizontalsperre

Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht im Mauerwerk, die verhindert, dass Feuchtigkeit kapillar von unten nach oben aufsteigt. Beim Mauersägeverfahren wird die feuchte Wand dafür waagerecht durchtrennt und ein Dichtungselement aus Blech oder Folie eingesetzt, chemische Verfahren arbeiten stattdessen mit Injektionen.

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Trocknungsprotokoll

Ein Trocknungsprotokoll dokumentiert eine technische Trocknung lückenlos von der ersten Feuchtigkeitsmessung bis zum Tag, an dem Bauteile wieder trocken sind. Für die Abrechnung mit der Versicherung ist es häufig der entscheidende Nachweis: fehlen nachvollziehbare Messwerte, werden Trocknungskosten oft gekürzt oder abgelehnt.

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Schimmel

Schimmel ist das Wachstum von Schimmelpilzen und anderen Mikroorganismen auf Baumaterialien, meist ausgelöst durch anhaltende Feuchtigkeit aus einem Wasserschaden, einer Wärmebrücke oder mangelnder Lüftung. Der Leitfaden des Umweltbundesamts von 2017 ist die fachliche Grundlage für Erfassung, Bewertung und Sanierung in Deutschland.

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Feuchtemessung

Feuchtemessung bestimmt den Wassergehalt von Wänden, Böden oder Estrich, entweder zerstörungsfrei mit einem kapazitiven Messgerät oder punktgenauer mit Widerstandselektroden, die kleine Einstichspuren hinterlassen. Sie steht am Anfang jeder Leckortung und jeder technischen Trocknung, weil sie das Ausmaß der Durchfeuchtung eingrenzt.

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Schwimmender Estrich

Schwimmender Estrich liegt auf einer Dämmschicht und ist über Randdämmstreifen von allen angrenzenden Bauteilen entkoppelt, damit er sich unabhängig von Wänden und Decke bewegen kann. Diese Bauweise senkt den Trittschallpegel um etwa 20 bis 30 Dezibel, was subjektiv einer Halbierung der Lautstärke entspricht.

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Trocknungsstromkosten

Trocknungsstromkosten sind die Stromkosten, die Kondens- oder Adsorptionstrockner während einer technischen Trocknung verbrauchen. Bei einem Gerät mit rund 800 Watt liegen sie nach Angaben von Vermietern bei etwa 7 bis 8 Euro pro Tag, abhängig vom Strompreis und der Anzahl der eingesetzten Geräte.

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Freimessung

Die Freimessung ist eine Raumluftmessung nach Abschluss einer Schimmelsanierung, die prüft, ob die Sporenkonzentration wieder im ortsüblichen Bereich liegt. Die VdS 3151 empfiehlt dafür eine Gesamtpartikelmessung mit mikroskopischer Auswertung, weil sie auch nach einer Biozidbehandlung noch aussagekräftig ist.

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Abtretungserklärung

Eine Abtretungserklärung überschreibt den Entschädigungsanspruch gegen die Versicherung an die Sanierungsfirma, damit diese direkt mit dem Versicherer abrechnet und der Geschädigte nicht in Vorleistung gehen muss. Sie sollte auf die im Angebot genannten Leistungen begrenzt sein und lässt sich nach der Unterschrift nicht mehr widerrufen.

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Endoskopie (Leckortung)

Bei der Endoskopie führt ein Fachbetrieb ein dünnes Endoskop durch ein kleines Bohrloch ab 8 Millimetern in einen Hohlraum ein, etwa einen Installationsschacht oder eine Vorwandkonstruktion, und beurteilt die Ursache direkt per Bild. Das Verfahren funktioniert nur dort, wo tatsächlich ein erreichbarer Hohlraum vorhanden ist.

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Druckprobe

Eine Druckprobe, auch Abdrücken genannt, prüft mit einem definierten Testdruck, ob eine geschlossene Leitung dicht ist. Fällt der Druck innerhalb der vorgeschriebenen Zeit ab, liegt eine Undichtheit vor, die genaue Stelle zeigt die Druckprobe allein aber nicht.

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Mietminderung

Mietminderung ist das gesetzliche Recht des Mieters, die Miete automatisch und ohne Ankündigung zu kürzen, sobald ein Mangel die Tauglichkeit der Wohnung zum vertragsgemässen Gebrauch mindert oder aufhebt, etwa durch einen Wasserschaden oder laufende Trocknungsgeräte. Sie setzt eine unverzügliche Anzeige des Mangels beim Vermieter voraus und wirkt erst ab dieser Anzeige.

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Ausgleichsfeuchte

Die Ausgleichsfeuchte ist der Wassergehalt, den ein Baustoff im Kontakt mit der Umgebungsluft erreicht und hält, abhängig von deren relativer Feuchte und Temperatur. Nach einem Wasserschaden gilt eine Bautrocknung als abgeschlossen, wenn das Bauteil wieder diesen vom Schaden unbeeinflussten Wert erreicht.

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Baufeuchte

Baufeuchte ist das Wasser, das während der Bauphase in Beton, Estrich und Mauerwerk gelangt, etwa aus Anmachwasser oder Witterung, und ohne technische Trocknung Monate bis Jahre braucht, bis es auf die Ausgleichsfeuchte des Baustoffs sinkt.

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