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Glossar

CM-Messung

Die CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) ist ein baustellentaugliches Verfahren zur Bestimmung der Restfeuchte in Estrich und Beton. Calciumcarbid reagiert mit der Feuchtigkeit der Probe zu Gas, dessen Druck den Feuchtegehalt anzeigt. Sie gilt als einziges Feuchtemessverfahren, das in Deutschland gerichtlich anerkannt ist.

Begriff
CM-Messung
Stand
14. September 2026

Erklärung

Für die Messung wird eine Materialprobe aus dem Estrich entnommen, zerkleinert und mit Calciumcarbid in einem Druckgefäß vermischt. Der entstehende Gasdruck wird auf einer Skala in CM-Prozent abgelesen.

Weil sie eine Probe zerstört, ist die CM-Messung kein zerstörungsfreies Verfahren wie die kapazitive Feuchtemessung, gilt aber wegen ihrer Zuverlässigkeit weiterhin als Referenzmethode vor der Verlegung von Bodenbelägen.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Auf dem Weg zur Belegreife: Bestimmung der Restfeuchte in Estrichen, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU),

Einsatz von Sprachmodellen

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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.