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Glossar

Druckprobe

Eine Druckprobe, auch Abdrücken genannt, prüft mit einem definierten Testdruck, ob eine geschlossene Leitung dicht ist. Fällt der Druck innerhalb der vorgeschriebenen Zeit ab, liegt eine Undichtheit vor, die genaue Stelle zeigt die Druckprobe allein aber nicht.

Begriff
Druckprobe
Stand
22. September 2026

Erklärung

Für Trinkwasserleitungen aus Metall, Mehrschichtverbund oder PVC verlangt die Norm DIN EN 806-4 den 1,1-fachen zulässigen Betriebsdruck über 30 Minuten ohne Druckabfall. Bei Leitungen aus PP, PE, PE-X oder PB folgt eine zweite Prüfstufe mit abgesenktem Druck über 120 Minuten.

Nach einer nicht bestandenen Druckprobe folgt ein örtlich auflösendes Ortungsverfahren wie Tracergas, Thermografie oder elektroakustische Ortung, weil die Druckprobe selbst nur die Undichtheit des Systems bestätigt, nicht deren genaue Position.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Dichtheitsprüfung von Trinkwasserleitungen mit Wasser, Wöhler Technik GmbH,

Einsatz von Sprachmodellen

Recherche und Bewertung der Datenquellen, die Auswahl von Farbkonzept und Logo sowie die Formulierung dieser Methodikseite entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells (Claude Sonnet). Die Fotos dieses Verzeichnisses sind reale Aufnahmen aus dem offen lizenzierten Bildarchiv Openverse, kein Bildmodell hat bislang eines davon erzeugt. Name, Anschrift und Kontaktdaten der einzelnen Betriebe stammen unverändert aus den genannten Quellen und werden nicht von einem Modell erzeugt oder ergänzt.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 22. September 2026.